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Für HSG1-Damen war der Tabellenführer eine Nummer zu groß |
| Datum: 18.03.2026 |
Vergangenes Wochenende erwartete die Handballdamen der HSG Odenwald-Bauland in heimischer Halle niemand Geringeres als der Tabellenführer, die Damen der HG Königshofen-Sachsenflur. Als ehemaliger Badenligist und nun nach zweijährigem Abstieg in Folge sind die Derbygegnerinnen nun in der Landesliga am Start, erfüllen hier jedoch nun ihre Pflicht und stehen somit ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Im Hinspiel im November konnten die HSG´lerinnen dem Ligaprimus nichts entgegensetzen, man musste sich am Ende eindeutig mit 29:16 geschlagen geben.
Dass auch das Rückspiel kein Zuckerschlecken werden würde, war somit allen Mädels klar. Dennoch wollte man den Gästen nichts schenken und erst recht nicht noch eindeutiger abgespeist werden.
So lautete zumindest der Plan. Die Realität sah dann jedoch schnell erschreckend anders aus. Direkt in den ersten Minuten wurden die HSG´lerinnen von den Gästen nahezu überrollt. Man fand überhaupt nicht in das eigene Spiel, musste besonders in den ersten Minuten den eigenen Fehlpässen hinterherlaufen, sodass bereits nach fünf gespielten Minuten die Taubertalerinnen mit 0:4 in Führung lagen. Ganze sechs Minuten sollte es dauern, bis die Hausherrinnen zu ihrem ersten Treffer gelangen. Ines Weimer nahm sich ein Herz und zog von 9 m zum lang ersehnten ersten Wurf ab.
Doch das Glück der Tüchtigen lag nicht auf Seiten der HSG. Kein Durchkommen und zu viele Fehlpässe führten dazu, dass nach dem ersten Viertel ein unschönes 3:12 auf der Hallenuhr zu sehen war.
Schwarz wie Trikots gestaltete sich somit auch weiterhin die gesamte erste Hälfte. Lediglich zwei weitere Treffer gesellten sich zu den Heimtreffern der Mädels, sodass man mit fünf Toren auf dem Konto in die Halbzeit gehen musste.
Eins war klar – man hatte nichts mehr zu verlieren, ein befreites Aufspielen sollte nun spätestens in Hälfte zwei gelingen. Und dazu hatte man genügend Stolz, um sich am Ende nicht mit 20 Toren abspeisen zu lassen.
Zurück auf dem Feld konnte man dann auch endlich dem Vorhaben nachgehen. Eine Spielweise, die mit der der ersten 30 Minuten kaum zu vergleichen war, brachte den Mädels nun endlich ein paar mehr Tore ein und besonders die Abwehr fand sich in dieser Phase des Spiels. Zwar konnte man nicht alle Durchbrüche der Gäste verhindern, aber man ließ deutlich weniger Torwürfe zu. Der Angriff funktionierte nun auch deutlich besser und Tor für Tor konnten die HSG´lerinnen ihre Torflaute aufarbeiten.
Nach 60 Minuten hatte man sich auf neun Tore heranarbeiten können, brachte somit 14 Bälle ins gegnerische Netz, ließ jedoch auch nur noch elf zu, sodass man alles in allem aufjedenfall die zweite Halbzeit für sich entscheiden konnte. Am Ende steht ein 19:28.
Wenn auch dieser Tag keine Glanzleistung versprach, so kann man sich trotzdem auf die alte Teamstärke verlassen, die die Aufholjagd garantierte und man somit auch dank der Abwehr die Taubertalerinnen auch im Rückspiel unter 30 Toren halten konnte!
Kommende Woche haben die Mädels nun eine Woche spielfrei, ehe es dann auch schon in Richtung Saisonendspurt geht. In dieser Phase müssen die Mädels nochmal alles geben, denn es stehen noch einige sehr wichtige und über den Abstiegskampf entscheidende Spiele an.
Das erste dieser Art findet am 29.03.26 in der Sport- und Spielhalle in Buchen statt. Zu ungewohnt später Sonntagabend-Zeit empfängt man die HSG Heilbronn 2. Beide Mannschaften befinden sich im extrem engen Mittelfeld der Landesliga und spielen noch um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Über lautstarke Unterstützung würden sich die Damen sehr freuen! Anpfiff ist um 17 Uhr.
Für die HSG 1 spielten:
Antonia Erbacher, Miriam Neidig (beide Tor), Lea Gehrig, Pia Röckel (2), Paula Schurz, Kimberley Sohns, Maxi Weimert (2), Vanessa Holzmann, Lara Möhle (1), Ines Weimer (5/1), Simone Bleifuß (3), Alina Friedmann (6/4).
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